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1999/2000 Leitende Dramaturgin Schauspielhaus Salzburg Produktionsdramaturgie – Spielplanarbeit – Leitung »Schüler und Schauspiel« Produktionsdramaturgie 1. GROSSER SAAL Cyrano de Bergerac Romantische Komödie von Edmond Rostand Premiere: 23. September 1999 Regie: Alexander Korschenkow, Renate Rustler-Ourth Ausstattung: Alexander Schatzmann Mit: Hans Danner, Udo Freitag, Harald Fröhlich, Gerhard Greiner, Karo Guthke, Ute Hamm, Bernadette Heidegger, Thomas Hupfer, Sven Kaschte, Charlott Kreiner, Ferdinand Kopeinig, Marcus Marotte, Nicolas Marchand, Alexander Ourth, Verena Saake, Olaf Salzer, Michael Schefts, Wiebke Scheschonka, Thorsten Schneider, Arturas Valudskis, Volker Wahl, Lorenz Zwicklhuber Lulu Monstretragödie von Frank Wedekind in der Urfassung von 1894 Premiere: 29. Oktober 1999 Regie: Robert Pienz Ausstattung: Christof Cremer Mit: Ulrike Arp, Sandra Bayrhammer, Hubert Berger, Gerhard Greiner, Ute Hamm, Bernadette Heidegger, Thomas Hupfer, Christoph Kail, Sven Kaschte, Ferdinand Kopeinig, Nicolas Marchand, Alexander Ourth, Rainer Plattner, Georg Reiter, Olaf Salzer, Wiebke Scheschonka, Thorsten Schneider, Katrin Schurich, Michael Smulik, Lorenz Zwicklhuber Hamlet Tragödie von William Shakespeare Premiere: 12. März 2000 Regie: Renate Rustler-Ourth Ausstattung: Sigrid Trebing und Stefanie Stuhldreier. Mit: Hubert Berger, Paul Buchacher, Hans Danner, Udo Freitag, Gerhard Greiner, Ute Hamm, Thomas Hupfer, Sven Kaschte, Ferdinand Kopeinig, Nicolas Marchand, Jurek Milewski, Alexander Ourth, Rainer Plattner, Georg Reiter, Michael Schefts, Wiebke Scheschonka, Thorsten Schneider, Arturas Valudskis, Volker Wahl, Lorenz Zwicklhuber 2. STUDIO Der graue Engel Monolog zu zweit von Moritz Rinke Premiere: 31. Oktober 1999 Regie: Peter Arp Ausstattung: Frank Hohmeister Mit: Michael Schefts, Volker Wahl Dinner für Spinner Komödie von Francis Veber Premiere: 8. Dezember 1999 Regie: Peter Arp Ausstattung: Robert Kürbiß Mit: Gerhard Greiner, Elke Hartmann, Christoph Keil, Marcus Marotte, Olaf Salzer, Michael Schefts, Katrin Schurich Väter und Söhne Schauspiel von Brian Friel, nach dem Roman von Iwan Turgenjew Österreichische Erstaufführung Premiere: 6. Februar 2000 Regie: Thierry Brühl Ausstattung: Thomas Keip Mit: Ulrike Arp, Sandra Bayrhammer, Hubert Berger, Georg Boese, Paul Buchacher, Karo Guthke, Elke Hartmann, Klaus Huhle, Christoph Kail, Margit Lindbichler, Hermann Lischka, Nicolas Marchand, Robert Pienz, Olaf Salzer, Katrin Schurich Fette Männer im Rock Farce von Nicky Silver Premiere: 12. April 2000 Regie: Robert Pienz Ausstattung: Tina Carstens Mit: Ulrike Arp, Karo Guthke, Christoph Kail, Olaf Salzer 3. KINDERSTÜCKE Die Schlündelgründler Kinderstück von Ken Campbell, bearbeitet von Friedrich Karl Wächter Premiere: 27. November 1999 Regie und Bühnenbild: Andreas Döring Kostüme: Tina Carstens Mit: Sandra Bayrhammer, Sven Kaschte, Ferdinand Kopeinig, Margit Lindbichler, Jurek Milewski, Alexander Ourth, Wiebke Scheschonka, Thorsten Schneider, Lorenz Zwicklhuber Astromaxx, der Sternfahrer Science-fiction Musical für Kinder von Peter Blaikner und Cosi M. Goehlert Uraufführung Premiere: 6. Juni 2000 Regie: Andreas Döring Bühne: Wilhelm Lukarsch Kostüme: Tina Carstens Musikalische Leitung und Arrangements: Cosi M. Goehlert Gesangseinstudierung: Christine Augustin Choreografie: Ekke Hager Lichtdesign: Hubert Schwaiger Produktionsmitarbeit: Angela Eder Mit: Sandra Bayrhammer, Hans Danner , Udo Freitag, Ute Hamm, Sven Kaschte, Ferdinad Kopeinig, Nicolas Marchand, Jurek Milewski, Thorsten Schneider, Lorenz Zwicklhuber 4. LESUNGEN [Auswahl und Zusammenstellung der Reihe Text und Musik, Folgen 6-8] Text und Musik 6: "Zart-Bitter: Trakl & Co." Elisabethbühne, Salzburg, 11. und 12. Dezember 1999 Text und Musik 7: "Spieler und Spinner: Jandl & Co." Elisabethbühne, Salzburg, 13. Februar 2000, Matinee im Säulenfoyer Stiegl's Brauwelt, Salzburg, 13. Februar 2000 Schloss Goldegg, 27. Februar 2000 Text und Musik 8: "Der andere Blick: Bachmann & Co."<br> Elisabethbühne, Salzburg, 6. April 2000 Kulturkreis "Das Zentrum", Radstadt, 14. April 2000 Pressestimmen Trakl & Co. Die Reihe "Text & Musik" findet am 11. Dezember und 12. Dezember [2000] ihre Fortsetzung im Foyer der Elisabethbühne. Diese beiden Termine stehen ganz im Zeichen der österreichischen Lyrik des 20. Jahrhunderts. Zu den zentralen Themen gehören Selbstzersörung, Verletzbarkeit und das Aufbrechen aus dem konventionellen Muster eines oft missbrauchten Weltverstehens. Georg Trakl ist ein sprachgewaltiger Verteter dieser Lyrik. Die Bandbreite des Programms in der Elisabethbühne reicht weiters von Rainer Maria Rilke und Paul Celan bis zu den Lyriken der Gegenwart. Die Schauspieler der Elisabethbühne werden von einem Streichtrio des Mozarteum-Orchesters begleitet. Am Notenständer stehen Werke von Weber, Schedl und Ager. Salzburger Fenster, 7. Dezember 1999 Dunkle Seite und helle Freude Gleich zwei Mal wird heute auf der Elisabethbühne gelesen. Um 11 Uhr heißt das Motto "Text & Musik". Die dunkle Seite der österreichischen Dichtkunst des 20. Jahrhunderts wird von Schauspielern beleuchtet. Georg Trakl gibt die Leitmotive vor. Der Bogen reicht von Rainer Maria Rilke über Paul Celan bis den heimischen Lyrikern der Jetztzeit. [...] Ab 18. Uhr stehen dann Weihnachtserzählungen auf dem Programm. Nachgefühlt wird dabei speziell den Empfindungen der Kindheit. Die Geschichten wollen das Wunderbare und Optimistische des Weihnachtsfestes vermitteln. [...] Stadtleben, Dezember 1999 Weitere Pressestimmen zur Text & Musik 6 Stadtanzeiger / Korrekt, 8. Dezember 1999 Salzburger Nachrichten, 10. Dezember 1999 Reichenhaller Tagblatt, 11./12. Dezember 1999 Elisabethbühne: Siebente Folge der Reihe "Text & Musik" "Spieler und Spinner" Ein Mauerblümchen erweist sich als eine der geistreichsten und unterhaltsamsten Gewächse in der krisenanfälligen Festspielstadt. Als gemeinsame Veranstaltung des Mozarteum Orchesters und der Elisabethbühne bietet die Reihe "Text und Musik" eine höchst anregende Zeitkritik. Neue Sprach- und Klangformen eröffnen überraschende Aspekte auf die Kultur, die sich ganz anders entpuppt, als in der gewohnten Überlieferung festgehalten ist. Die 7. Folge der Reihe "Text & Musik" geriet am Sonntag als Matinee im Foyer der Elisabethbühne und als abendlicher Genuss in Stiegl's Brauwelt zu einer Folge von Haupttreffern mit dem Gewinn unerwarteter Einsichten. Der Kompinist Johannes Krall und der Regisseur Robert Pienz waren für das Konzept, Angela Eder für die Textauswahl verantwortlich. Mit dem uraufgeführten Stück "Gwölb" von Johannes Krall sorgten Bernhard Krabatsch (Flöte), Cartsen Neumann (Violine), Martin Bürgschwendter (Kontrabass) und Michael Mitterlehner (Vibraphon, Marimba) für einen munteren Auftakt. Das Marschlied der "k.k. Militärschwimmschul" von Herzmanovsky-Orlando blendete zurück in den Talmiglanz der Monarchie. Musik von Gottfried von Einem, Gerald Endstrasser, Friedrich Gulda, Werner Pirchner und Albin Zaininger passte vorzüglich zum Witz von Konrad Bayer und Andreas Okopenko, zu den Wortspielereien von Ernst Jandl, zu den Geschichten von Gert Jonke und Simultangedichten von Gerhard Rühm, zum "bledsin" von Friedrich Achleitner und zum "Hundestall" von Raoul Hausmann. In den Dramen "Ramses" und "Richard Wagner" von Wolfgang Bauer zeigten Ulrike Arp, Elke Hartmann, Christoph Kail und Robert Pienz köstliche Register der Sprachakrobatik. Die Abschiedsreime bestätigten den allgemeinen Wunsch auf baldige Wiederkehr der "Spieler und Spinner". Robert Wolf (Salzburger Volkszeitung, 15. Februar 2000) Literarische und musikalische Spezialitäten der Extraklasse [...] zum Kennenlernen und Genießen! o. Ang., Februar 2000 Jandl & Co GOLDEGG - Am Sonntag, den 27 Februar, 19 Uhr, Spieler & Spinner: Jandl & Co". Die erfolgreiche musikalisch-literarische Reihe von Mozarteum Orchester und Elisabethbühne geht in die zweite Runde uns ist diesmal im Schloss Goldegg zu Gast. "Spieler & Spinner: Jandl & Co" führen ein Spiegelkabinett. Ständig wechselnde Perspektiven - vordergründig geistreich blödelnd - eröffnen den Blick auf einen Aspekt des Homo Austriacus. Literarische und musikalische Spezialitäten der Extraklasse - serviert von Künstlern des Mozarteum Orchesters und der Elisabethbühne. Leitung: Johannes Krall und Robert Pienz. Dramaturgie: Angela Eder Bezirkszeitung Zell/See, 24. Februar 2000 Weitere Pressestimmen zur Text & Musik 7 Salzburger Fenster 5, 23. Februar 2000 Salzburger Nachrichten, 24. Februar 2000 Salzburger Nachrichten, 12. Februar 2000 Der Standard, 12. Februar 2000 (Watchlist) Die "bessere Hälfte" Starke Frauen, literarisch und musikalisch Die in der zweiten Saison stehende Reihe "Text und Musik" als Kooperation von Mozarteum-Orchester und Elisabethbühne ist eine programmatisch intelligente "Nebenschiene". Nach Trakl und Ernst Jandl gabe es am Donnerstag einen "Damenabend" mit vielfältig ausgewählten und inhaltlich zwischen Melancholie und Ironie, Ernst und Sarkasmus sorgfältig ausbalancierten Texten von österreichischen Schriftstellerinnen. Eine Gemeinsamkeit der Textzusammenstellung mit Lyrik und Prosabeispielen war, dass viele Texte gegen Rollenklisches anspielen und dass das Wort auch als "Waffe" zur Selbstbehauptung eingesetzt werden kann. Dem Text-Teppich waren Musikbeispiele von österreichischen Komponistinnen dieses Jahrhunderts [...] unterlegt, die Johannes Krall zum Teil für Flöte, Oboe, Klarinette [...] bearbeitete oder auch nur zitatweise einsetzen ließ. Auch das machte, wie die ausgezeichnete Textauswahl von Angela Eder, starken, nachhaltigen Eindruck auf ein aufmerksames Publikum. - Der Abend wird am 14. April [2000] in Radstadt wiederholt. hb (Salzburger Nachrichten, 8. April 2000) Melancholie besiegelt die Ironie Der literarisch-musikalische Streifzug "Der andere Blick: Bachmann & Co." zog eine recht düstere Bilanz zur Situation der Frauen in unserer Gesellschaft Zum Lachen haben sie kaum einen Grund, die vorgestellten Frauengestalten. Und wenn, dann zeigt sich höchstens eine Art Galgenumor. Die Texte österreichischer Literatinnen, die [...] zu hören waren, präsentierten sich schlicht und dunkel. Von Machtspielen war die Rede, von Gewalt gegen Frauen, vom Erwartungsdruck, immer jung und schön zu sein. Nur selten blitzte in dem von Angela Eder zusammengestellten und von Johannes Krall und Robert Pienz konzipierten Programm "Der andere Blick: Bachmann & Co." eine gelassene Ironie durch, das Lächeln über die "Gegener". Das in seiner etwas resignierenden Grundhaltung fein austarierte Programm bot einiges an Denkstoff. Die "Häppchen" der fast 20 Dichterinnen wurden dicht an dicht gereicht. eine erste Zeit zum Überdenken boten die musikalischen Einschübe, die ihrerseits leicht das Zeug zum eigenständigen Abendprogramm hätten: [...] Ein erstes Thema der kurzen Proas- und Lyrikstücke, die von Elisabethbühnen-Intendantin Renate Rustler-Ourth, Daniela Enzi, Elke Hartmann und Katrin Schurich präsentiert wurden, war die Kindheit. Auch diese bereits gekennzeichnet durch Ohnmacht der jungen Mädchen: "Manchmal erinnerten sich die Eltern an mich und prügelten mich", heißt es bei Christine Haidegger. Eine festgezurrte Opferrolle, die Frauen auf den Leib geschrieben scheint. Nur folgerichtig, dass die Hausfrau sich "Schnecke" nennt und ihr Selbstwertgefühl aus den Vorgaben ihres erfolgreichen Ehemanns zieht, der sich natürlich in der großen Politik wie auch in der Theorie des Haushaltsmanagements auskennt. Fast ein wenig antiquiert wirken die beschriebenen Frauenfiguren, auch Jelineks Schöne und Hässliche oder die Fabrikarbeiterin, die tapfer Mieder zusammennhäht. Kein Aufbegehren ist zu spüren, eher stille Qual, etwa bei der Selbstbetrachtung, die fast in eine Selbstzerfleischung mündet und jede körperliche Unebenheit kritisiert. "In Wirklichkeit ist es schlimmer", meint Elfriede Jelinek einmal, doch welche - positive - Auswege den Frauen bleiben, kommt nicht zur Sprache. "Wenn das Leben einmal vorübergeht, versucht sie ncht, es anzusprechen", sagt die Jelinek-Protagonistin Paula. Warum eigentlich nicht? Natürlich sind Frauen bis heute in weiten Bereichen der Gesellschaft und Wirtschaft noch immer nicht gleichberechtigt, den entsprechenden Paragraphen zum Trotz. Doch auch die Frauenbewegung hat inzwischen ihre Geschichte, jüngste Werke von zeitgenössischen Autorinnen nehmen auf diese Entwicklung Bezug. Die Melange an Texten von berühmten österreichischen Dichterinnen und weniger bekannten Autorinnen bot eine anregende Dosis an Vertrautem und Neuem. "Ich bin immer ich", spricht Ingeborg Bachmann fast trotzig eine Maxime aus, die leider etwas unterging in der verhaltenen Stimmung des Abends. Und damit auch jene Talente, die Frauen so selten an sich selbst loben - als Dichterin nicht und nicht im "echten Leben". "Meine Sprache und ich, wir reden nicht miteinander", meint Ilse Aichinger - und legt zugleich dne fulminanten Gegenbeweis vor, in dem sie über die Sprache schreibt, als wäre diese eine kapriziöse Geliebte. Ähnlich souverän hantiert Elfriede Gerstl mit Sprachbildernund Inhalten, dadaistische Anklänge im 21. Jahrhundert: "Damit was bleibt, geht was weiter." Weiter so! IM (Berchtesgadener Anzeiger 69, 8./9. April 2000) Elisabethbühne: Text & Musik, Folge 8 Frauen-Power Die Reihe "Text & Musik" in der Elisabethbühne gab es Frauen-Power total. Dieser Begriff ist zwar etwas abgedroschen, aber wo soll er besser angebracht sein als hier: Unter dem Titel "Der andere Blick. Bachmann & Co." lasen Renate Rustler-Ourth, Daniela Enzi, Elke Hartmann und Katrin Schurich von Angela Eder zusammengestellte Texte aus Werken von 17 österreichischen Autorinnen. Ingrid Hasse (Flöte), Isabella Unterberger (Oboe) und Margarethe Knogler (Klarinette) vom Mozarteum Orchester bildeten ein Trio, das die Textpassagen manchmal als schwermütiges Echo, manchmal in witzigem Kontrast musikalisch pointierten. Ein zweifellos großer Aufwand, der aber dank der nahtlosen Übergänge, bedingt durch disziplinierte Teamarbeit, und dank der geschickten Konzepts […] keine Überladenheit mit sich brachte. Das "Geheimrezept" für eine durchgängig homogene, nie langweilige Darbietung lautetet pars pro toto - einzelne, kleine, kurze Ausschnitte, Textzitate und musikalische Zitate stehen andeutungsweise fürs Ganze. Dieses "Ganze" ist, verkürzt gesagt, die künstlerische Annäherung an Probleme des Frau-Seins, wobei sich in Texten (u.a. von Elfriede Jelinek, Barbara Frischmuth, Friedericke Mayröcker, Ingeborg Bachmann, Christine Haidegger) deutlich zeigte, dass es in Wahrheit nur zutiefst menschliche, prinzipielle Probleme gibt, wie Unterdrückung, Missbrauch, Selbstverleugnung, Schön-sein-Müssen etc. Zu "typisch weiblichen" werden sie erst durch Gesellschaft, Rollenzuweisungen und -zwänge gemacht. Von den österreichischen Komponistinnen Alma Mahler, Maria Bach, Johann Doderer und Sigrid Riegebauer stammten die musikalischen Werke, die damit nicht nur bloß der Vergessenheit entrissen wurden, sondern vielmehr der schieren Nichtbeachtung. Wenn auch das Wort Frauen-Power Krafteinsatz suggeriert: Alle vertretenen Künstlerinnen vermochten sich durchweg subtiler Mittel zu bedienen. [...] Nikolai Janatsch (Salzburger Volkszeitung, 8. April 2000) Weitere Pressestimmen zur Text & Musik 8 Salzburger Volkszeitung, 1. April 2000 an.schläge. April 2000 Weihnachtslesungen, Matineen u.a.m. Weihnachtsgedichte: Elisabethbühne, Salzburg, 5. Dezember 1999 Weihnachtserzählungen: Elisabethbühne, Salzburg, 12. Dezember 1999 Weihnachtsgäste: Elisabethbühne, Salzburg, 19. Dezember 1999 12. Dezember: Weihnachtserzählungen Dunkle Seite und helle Freude Gleich zwei Mal wird heute auf der Elisabethbühne gelesen. Um 11 Uhr heißt das Motto "Text & Musik". Die dunkle Seite der österreichischen Dichtkunst des 20. Jahrhunderts wird von Schauspielern beleuchtet. Georg Trakl gibt die Leitmotive vor. Der Bogen reicht von Rainer Maria Rilke über Paul Celan bis den heimischen Lyrikern der Jetztzeit. [...] Ab 18. Uhr stehen dann Weihnachtserzählungen auf dem Programm. Nachgefühlt wird dabei speziell den Empfindungen der Kindheit. Die Geschichten wollen das Wunderbare und Optimistische des Weihnachtsfestes vermitteln. [...] (Stadtleben, Dezember 1999) 19. Dezember: Jacques Prévet: Weihnachtsgäste 19.12. Überraschungen Weihnachtsgespräche (still) In dieser dritten und letzten Soiree zur Adventzeit soll an der Elisabethbühne Heiteres geboten werden, soviel wird bereits verraten. [...] (Der Standard, 18./.19. Dezember 1999) Spielplanarbeit Theater mit mitreißendem Elan An Können und Phantasie fehlt es der Elisabethbühne nicht, aber an Geld Salzburg (SN). Die Salzburger Elisabethbühne legt in einer Pressekonferenz am Freitag einen phantasiereichen und ambitionierten Spielplan für die kommende Saison vor. Der Elan der Truppe wird von den Finanzsorgen überschattet, denn noch ist ungewiss, wie viel Geld für dieses Jahr vonseiten der Subventionsgeber zur Verfügung stehen wird. Es wird befürchtet, dass der Bund 420.000 Schilling weniger gibt und die Stadt sogar um 850.000 kürzt. Auch für das kommende Jahr sind die Aussichten trüb. […] Im Spielplan ist das übergreifende Thema die Familie. Die Stücke stammen aus den vergangenen 300 Jahren. Der Schwerpunkt liegt aber eindeutig in der unmittelbaren Gegenwart; mehrere österreichische Erstaufführungen sind darunter. Die Stücke im Großen Saal: Der Lauf der Welt von William Congreve, Christiane Lawrenz von Gerhart Hauptmann (noch nie in Österreich gezeigt), Mephisto von Ariane Mnouchkine nach dem Roman von Klaus Mann und Die gefesselte Phantasie von Ferdinand Raimund. Der Cyrano wird wieder aufgenommen. Im Studio kommt sehr viel aktuelles Theater zum Zug. Keiner, der an neuem Theater interessiert ist, kann wegschauen. Vorgesehen sind: Feuergesicht von dem jungen Deutschen Marius von Mayenburg, Peter Shaffers Komödie im Dunkeln, Der einsame Westen von dem Iren Martin McDonagh, Beast on the Moon von Richard Kalinoski und Agatha von Marguerite Duras. (Salzburger Nachrichten, 27. Mai 2000) Leitung »Schüler und Schauspiel« Einführungen, Nachbesprechungen, Schulbesuche, Zusammenstellung von Materialienbänden, Hausführungen u.a.m. |