AKTUELL Der Ulreichspach Geschichte:n über einen alten Wiener Jahresausstellung des Bezirksmuseums Neubau Stiftgasse 8, 1070 Wien (Amerlinghaus, linke Trepp hinauf) www.bezirksmuseum.at noch bis Ende Februar 2026 Das gemeinsame Thema aller Wiener Bezirksmuseen ist dieses Jahr das Wasser. Und dazu gibt es viel zu erzählen. Auch an Orten und zu Bächen, die wir in dieser Stadt schon lange nicht mehr sehen können. Einer von diesen „unsichtbaren“ Bächen, die wesentlich zur Gestaltung und zum Wachstum der Stadt beigetragen haben, war der Ottakringer Bach. Und auch heute noch gehen, fahren und leben wir entlang dieses historischen Wiener Gewässers, das vom Gallitzinberg über das Liebhartstal und heutige Ottakring, das Lerchenfeld, St. Ulrich, Neubau und weit darüber hinaus durch die Innere Stadt bis in die Donau floss. Zahllose Male umgeleitet und als einer der frühesten Bäche der Stadt überwölbt, hat sich der Ottakringer Bach immer wieder zu Wort gemeldet. Gefährlich war er einst auch, wenn es kein Wasser, aber so manche Krankheit mit sich trug. Dann wieder führten Überflutungen zu lokalen Katastrophen und so mancher tragischen Nachricht in den Wiener Zeitungen. Mit diesen haben wir uns auch für die Ausstellung, in der Sie gerade stehen, beschäftigt: Welche Themen wurden aufgegriffen, welche Geschichten wurden über den Ottakringer Bach und das von ihm geprägte Lerchenfeld und Neubau erzählt – wahre und erfundene, humorvolle, überraschende, bewegende und ganz einfach typisch wienerische. Konzept, Kuratierung, Gestaltung: Angela Heide Idee, Gestaltung: Monika Grußmann Mehr auf www.bezirksmuseum.at/ausstellung --- Hermine Gallia: Die Frau hinter dem Bild Lesung im Rahmen der Reihe Vier Frauen im Vierten 1. September 2026, 19 Uhr AK Bibliothek, Prinz-Eugen-Straße 20-22, 1040 Wien Dauer: 70 Minuten, Eintritt frei! Wie schon in den letzten Jahren durfte ich auch 2026 die Reihe Vier Frauen im Vierten mit der Zusammenstellung einer Lesung begleiten. Dieses Jahr beauftragte mich Doris Weiner mit einer Lesung über Hermine Gallia, eine Frau, über die man fast einzig nur durch das Buch ihres Urgroßenkels mehr weiß. Gallias Lebensweg ist nahezu prototypisch für den einer Reihe zu Wohlstand gekommenen jüdischen Frauen der sog. "Provinz", die es nach Wien - und hier mitten ins Herz der künstlerischen Aufbruchbewgungen jener Jahre verschlug. Klimt malte sie, Gallia sammelte Klimt, vor allem aber zahlreiche Stücke der Wiener Werkstätte, in dessen Vorstand ihr Mann Moriz eintrat, als das Unterehmen in eine erste finanzielle Krise geriet. Wer war diese Frau, Mutter von vier Kindern und begeisterte Musikliebhaberin, Theatergeherin und Sammlerin? Recherche, Textzusammenstellung: Angela Heide; Idee: Doris Weiner und Susanne Abbrederis; Gesamtleitung, Produktion, Lesung: Doris Weiner; musikalische Begleitung: Christo Popov --- Till Eulenspiegel. Wenn das Herz brennt Theaterstück nach dem Roman von Charles De Coster (1869) von Angela Heide und Alexander Paul Kubelka Uraufführung als Jubiläumsproduktion der Sommerspiele Perchtoldsdorf 2. Juli bis 1. August 2026 www.sommerspiele-perchtoldsdorf.at --- tanzschrift Auch 2026 darf ich für das von Ditta Rudle gegründete Online-Fachmagazin tanzschrift Besprechungen zu Stücken im Rahmen von ImPulsTanz schreiben. tanzschrift |
LAUFEND WINA. Das jüdische Stadtmagazin Seit 2011 gibt es WINA, und ich habe die Freude, seither Mitglied des Gründungsredaktionsteams ebenso so zu sein, wie dem Heft lektorisch zur Seite zu stehen. Seit mehreren Jahren leite ich auch unseren KulturKalender, und seit Mai 2024 gibt es den nicht mehr im Heft, sondern online auf www.wina-magazin.at! --- Wiener Kino- und Theatertopografie Wer die Website www.kinthetop.at kennt, weiß, wie lange ich schon an diesem wunderbaren Lebensprojekt arbeite. Die Zeiten haben sich seither auch in Hinblick auf meine Forschungsarbeit in diesem Bereich geändert, und so ist vieles nicht mehr auf dem digital neuesten Stand. Und doch liebe ich dieses Projekt weiterhin und versuche meine freie Zeit mit neuen Recherchen und Ergebnissen für alle Wegbegleiter:innen weiterhin spannend zu gestalten. Aktuell arbeite ich an zwei Scherpunktprojekten im Rahmen der KinTheTop, über die ich hier noch nicht so viel verraten will. Es bleibt spannend! --- --- BLOG Aktuelle Texte findet man hier --- #notoageism Altersdiskriminierung, zumal, wenn es Frauen* betrifft, ist auch heute noch ein Tabuthema. Schambehaftet, „peinlich“ und alles andere als gerne „beleuchtet“, fristen älter gelesene Frauen* ein oft marginalisiertes und prekäres Berufsleben. Und das wirkt sich auch auf Privatleben, Psyche, tägliche Finanzen, Absicherung, gesellschaftliche Anerkennung und vieles mehr aus. Mit dem Projekt „#notoageism“ versuche ich, ein wenig Licht auf dieses Thema zu lenken. Das ist auch für mich nicht einfach. Umso mehr freue ich mich über alle, die Interesse haben, gesellschaftliche Veränderungsprozesse in diesem Feld mit mir zu initiieren. Ich freue mich über Erfahrungsberichte, Gespräche, Impulse, gerne auch Literatur- und Studienhinweise. Nicht wegschauen – auch wenn es wehtut! --- ZUM NACHLESEN UND -HÖREN: Lerchenfeld, literarisch Gesamtleitung, Konzept, Kuratierung, Redaktion Ein mir ans Herz gewachsenes Projekt, das leider 2022 zu Ende ging. Umso mehr lade ich ein, die Texte nachzulesen und nachzuhören! lerchenfelderstrasse.at |